Bürgerbüro

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Öffnungszeit

Montag von
10.00 bis 12 Uhr

Mittwoch von
13.30 bis 15.30 Uhr

Freitag von
10.00 bis 12.00 Uhr

Ein Großteil der Bewohner lebt an der Armutsgrenze. Die Schwelle, Hilfe der Behörden oder anderer Beratungseinrichtungen in Anspruch zu nehmen, ist sehr groß, die Problemlagen sind vielschichtig. Meist wissen sie nicht, an wen sie sich wenden sollen. Erste Anlaufstelle ist daher für einen Großteil der Bewohner die Projektgruppe.

Das Hauptziel unserer Arbeit im Bürgerbüro besteht darin, die Lebenslage Armut zu überwinden und Schwellenängste abzubauen. Die Selbsthilfekräfte werden aktiviert und die Bewohner sind in der Lage, Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Im Rahmen des Bürgerbüros wird auch Familien- und Elternberatung nach SGB VIII §§ 16,17 angeboten. Ziel dieser Beratung ist es, die Eltern in ihrer Aufgabe der Erziehung zu unterstützen und Hilfestellungen anzubieten.

Die Kooperation mit anderen Beratungseinrichtungen und dem „Allgemeinem Sozialen Dienst“ (ASD) des Jugendamtes ist ein wichtiger Bestandteil unserer Beratungstätigkeit.

Zu beobachten ist, dass die Hemmschwellen vieler Familien gegenüber anderen Beratungseinrichtungen geringer werden und dass eine Verbesserung der Lebensverhältnisse und Stabilisierung der Familien eintreten.

Weiterhin stellen wir fest, dass die sogenannten Tür- und Angelgespräche der Eltern immer häufiger gesucht werden. Die Nachfrage auf Beratung bezüglich ALG II, Wohngeld und anderen Transferleistungen ist nach wie vor hoch.

Im Rahmen der Seniorenarbeit (siehe Seniorenarbeit) ist aufgrund erhöhter Nachfrage bezüglich der Grundsicherung und des Pflegegesetzes eine extra Sprechstunde für Senioren eingerichtet worden.

Mit dem Angebot des Bürgerbüros erreichen wir ca. 85% der Bewohner und Bewohnerinnen. Die Sprechstunde wird auch gerne von Menschen angefragt, die nicht mehr in der Henriette-Fürth-Straße wohnen, aber Kontakte in das Wohngebiet haben.

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Projektgruppe Margaretenhütte e.V. 

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